28.05.2012

Burdastyle 11/2010

Am Wochenende waren wir zur Silberhochzeit meines Bruders eingeladen. Bei traumhaftem Wetter haben wir ein wunderschönes Fest erlebt. Klar stand der Termin schon lange, aber trotzdem ist mein Kleid erst auf dem letzten Drücker fertig geworden.
Perfekt ist es nicht geworden, wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, hätte ich vielleicht doch noch ein wenig getrennt und verändert, aber da ich nur Komplimente bekommen habe, hake ich meine Änderungswünsche einfach mal als Perfektionismus ab und bin zufrieden. Punkt!

Entschieden hatte ich mich für Modell 119 aus der burdastyle 11/2010. Ich habe es gesehen und gedacht: Ja, dass ist ein Pepita Kleid! Weil es mir so gut gefallen hat, habe ich es gewagt, auch wenn es nicht in meiner Größe auf dem Schnittmusterbogen war und ich ändern musste. Sonst wäre es sehr einfach und schnell zu nähen gewesen.


Im Heft ist es aus Seidensatin abgebildet. Auch sehr schön, aber da ich den Stoff vor Ort kaufen wollte/musste, wo so ein Stoff viel zu teuer gewesen wäre, habe ich mich für einen preislich akzeptablen Popelinestoff entschieden. In ROT - sehr mutig für mich - !





Das Kleid hat ein Oberteil in Wickeloptik. Hier hätte es etwas enger sein können, aber da bringe ich die nötige Oberweite einfach nicht mit. Außerdem ist der Popelinstoff nicht elastisch,dann doch liebe etwas weiter und dafür bequem. Schließlich wollte ich ja auch noch tanzen! Unterhalb der Brust wird eine Schleife gebunden. Ich habe sie mit ein paar Stichen fixiert, das hat den ganzen Abend gehalten



Hier noch ein schönes Detail - die Ärmel und eine kleine Falte in der Schulternaht!
Insgesamt hatte das Kleid einen etwas asiatischen Anschein!

Aber jetztt wandert es erst einmal in den Schrank und wartet auf den nächsten Einsatz.

23.05.2012

Me Made Mittwoch 11/2012

An Tagen wie diesen, an denen es morgens um 6 schon 20 Grad ist, habe ich überhaupt keine Schwierigkeiten, etwas Passendes zum Anziehen zu finden. Da lachen mich viele schöne Sommerkleider an: Entschieden habe ich mich für dieses Kleid, dass ich hier schon einmal beschrieben haben:


Ich bin gespannt auf Eure Sommerkleider, aber jetzt ruft erst einmal die Arbeit.... Allen einen sonnigen Tag und bis heute Abend bei Catherine.

20.05.2012

Endlich ist es warm!

Endlich ist es warm! Genau passend dazu ist mein Schnittquelle Knotenkleid Nr. 2 fertig geworden


Es gefällt mir sehr, ich fühle mich rundum wohl damit. Es könnte ein absolutes Lieblingskleid werden, ich mag den Schnitt, den Stoff mit den Rosenblüten und dass das Kleid zu schwarz passt, denn damit ist die Schuhfrage schon einmal geklärt. Allerdings bezweifel ich, dass der Stoff viele Wäschen aushält, die Qualität lässt leider zu wünschen übrig.



Hier noch ein Foto der Ärmel, diese Mal habe ich die Variante mit dem kleinen Schlitz gewählt. Ein schönes Detail, wie ich finde.

Allen einen guten Start in die neue Woche!

09.05.2012

Me Made Mittwoch 10/2012

Heute mit den versprochenen Tragebildern des Schnittquelle Knotenkleides "Ceduna"


Ausführlich habe ich den Schnitt schon in diesem Post beschrieben.


Für Sabine gibt es hier auch die Rückenansicht zu sehen



Und noch einmal die Seitenansicht, damit Ihr seht, dass dieses Kleid nicht schwager macht :-)

Allen einen schönen Tag und bis heute Abend bei der Me Made Runde. Wer heute alles dabei ist, seht Ihr bei Catherine.

07.05.2012

Das Schnittquelle Knotenkleid

Das Onion Knotenkleid ist ja inzwischen fast überall bekannt und an den Me Made Mittwoch Tagen schon oft gezeigt worden. Ich habe den Schnitt auch und trotzdem habe ich mich sehr gefreut, dass Schnittquelle nun auch ein Knotenkleidschnitt entwickelt hat, denn ich mag es nicht nur gerne geknotet und gewickelt, sondern habe auch eine Vorliebe für die Schnitte der Schnittquelle.  Sie sind schlicht, einfach und haben doch immer etwas Besonderes.



Ich habe die Schnitte vor einigen Jahren entdeckt und im Laufe der Zeit eine kleine Sammlung angelegt. Hauptsächlich aus Schnitten aus dem Angebot "Schnitt des Monats", wo die doch recht teuren Einzelgrößenschnitte zum halben Preis angeboten werden.

kann man etwas erkennen?
Schön finde ich, dass ich mir das lästige Auskopieren (bei Burda Schnittmusterbögen macht das wirklich keinen Spaß) sparen kann, denn die Schnitte sind auf festem Papier gedruckt und können direkt ausgeschnitten werden. Sie beinhalten eine Nahtzugabe von 1,5 cm.

Die meisten Schnitte sind sehr schmal geschnitten, was mir - da ich klein bin - sehr gelegen kommt. Lediglich die Ärmel finde ich manchmal - insbesondere bei den älteren Schnitten - zu eng geschnitten. Da sollte man auf jeden Fall vorher nachmessen.
Die Nähanleitungen sind bei den Schnittquelle Schnitten sehr knapp gehalten. Da die Schnitte aber nicht kompliziert sind, kommt man mit ein wenig Näherfahrung sehr gut klar. Außerdem gibt es inzwischen auch einen Schnittquelle Blog, in dem es bebilderte Nähanleitungen und Tutorials gibt.

Der Schnitt des Knotenkleids ähnelt dem Onionschnitt sehr, das Oberteil ist - würde ich sagen - genauso geschnitten. Aber insgesamt ist es viel schmaler. Es hat keine Kräuselungen in den Rockteilen und trägt deshalb auch nicht so auf.



Auf dem Schnittbogen sind zwei Ärmelvarianten eingezeichnet. Besonders schön finde ich die kleinen Flügelärmelchen wie bei diesem Kleid. Da der einzige Stoff aus meinem Fundus, der für diese Kleid geeignet war, aber eher dunkel ist und ich das Kleid auch im Herbst anziehen möchte, habe ich mich für den normalen Ärmel (auf dem Schnittbogen ist der Ärmel als Langarm eingezeichnet) entschieden.

Ich habe Gr. 36 genäht und habe nur die Schultern ein klein wenig angehoben und das Keid um ca. 3 cm verlängert, da es auf jeden Fall bis zum Knie gehen sollte. Ich werde es auf jeden Fall noch öfter nähen. Aber erst muss ich passenden Jersey finden, das ist manchmal gar nicht so einfach, insbesondere wenn man bunt und großblumig nicht mag....

Ich hoffe, das es bis Mittwoch wieder ein wenig wärmer geworden ist und ich das Schnittquelle Knotenkleid angezogen präsentieren kann!

02.05.2012

Me Made Mittwoch 9/2012

Mein heutiger Beitrag zum Me Made Mittwoch ist gemogelt, denn das Outfit trage ich nicht heute, sondern habe es schon gestern angehabt und auch da nur ein paar Stunden, bis Wolken sich vor die Sonne geschoben haben und es mir Frostbeule zu kalt geworden ist.
Jetzt aber zu meinem sommerlichen Outfit:


Das T-Shirt kennt ihr schon von hier, der Rock dageben ist neu

Ich habe ihn nach dem Schittmuster Harlingen von Schnittquelle genäht. Vorder- und Rückenteil bestehen aus jeweils drei Schnittteilen, die alle in schrägem Fadenverlauf zugeschnitten werden. Der Rock braucht somit keinen Reißverschluss, er kann einfach über die Hüfte gezogen werden. Die leichte Mehrweite in der Taille wird durch ein Band reguliert.


Ich habe den Rock aus rotem Leinen genäht, er ist nicht gefüttert und ganz schnell genäht. Ich werde das Schnittmuster auf jeden Fall noch einmal nähen, vielleicht in grün oder gelb??

Mehr Me Made gibt es wie immer bei Catherine zu sehen!