08.12.2013

Weihnachtskleid Sew Along Teil 4

Herzlich willkommen zum vierten Teil des Weihnachtskleid Sew Alongs und vielen Dank an Katharina für das Organisieren

Thema ist heute:
Uahh, es passt nicht, das muss ich ändern / Ich habe diese schwierige Stelle gemeistert und bin megastolz! / Soll ich hier noch eine Borte aufnähen, was meint ihr? / Das sieht doch schon ganz gut aus, oder?


Letzte Woche noch hatte ich arge Zweifel, ob mein Weihnachtkleid überhaupt etwas wird oder doch eher ein Teil für die Tonne ist. Zur Erinnerung, ich habe mir das Modell 108 aus der Burda 11/2013 ausgesucht. 


Stand der letzten Woche: Oberteil zu weit, Ausschnitt zu tief, Rockteil zu unvorteilhaft.


Inzwischen habe ich die erforderlichen Änderungen vorgenommen, sprich, ich habe am Oberteil an den Seiten Weite weggenommen. Das Armloch hat sich dadurch verändert, so dass ich die Ärmel oben etwas schmaler machen musste. Das Rockteil habe ich wieder abgetrennt, die Taschenbeutel entfernt und insgeamt 60 cm Weite reduziert. Das Ergebnis sieht so aus:




Das Kleid ist zwar noch nicht ganz fertig, der Saum ist erst geheftet und muss noch genäht werden und eventuell muss ich hier un da noch etwas anpassen, aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. 

Gleichzeitig habe ich mit meinem Spitzenkleid angefangen. Entgegen meiner Absicht, einen schon vorhandenen braunen Spitzenstoff zu verwenden, habe ich meinen ersten Stoff aus dem Marc Aurel Lagerverkauf angeschnitten (Mema und Frau Knopf haben davon berichtet): einen schwarzen Spitzenstoff, den ich mit grauen Futterstoff unterlegt habe. Idee war, eine Tunika zu nähen, die ich über eine schmale Hose anziehen kann. Als Schnitt habe ich mir ein Modell aus der Burda 9/2012 ausgesucht:

Und so sieht es bei der ersten Anprobe aus:





Die Tunika ist noch nicht fertig. Der Halsausschnitt muss noch mit einem Beleg verstürzt werden, die Ärmelsäume und der Rocksaum sind auch noch nicht gemacht. Ich bedauer etwas, dass ich es in der Länge nicht großzügiger zugeschnitten habe, dann hätte ich die Option, ein Kleid daraus zu machen, wenn jetzt noch einige Zentimeter für den den Saum wegkommen, wird es mir zu kurz. Ich werde als nächstes den Ausschnitt nähen und dann eine Anprobe mit Hose machen, um die richtige Länge zu bestimmen.

Wie es bei den anderen Weihnachtskleidnäherinnen am zweiten Advent aussieht, ist hier nachzulesen!

Kommentare:

  1. Das Spitzenkleid ist ja großartig. Die Länge die es jetzt hat, wäre ideal! Aber als Tunika ist es bestimmt auch sehr schick.

    Liebe Grüße

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  2. Oh, das Spitzenkleid gefällt mir gut. Toll!
    LG Suse

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  3. Beide finde ich sehr schön und sie stehen Dir auf den Fotos gut! Das zweite könnte ich mir auch sehr gut als Kleid vorstellen, schade!
    Aber auch als Tunika ist es sehr schön.
    Liebste Grüße, Nina

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  4. Ich finde Deine beiden Kleider wunderschön. Das Spitzenkleid könntest Du doch mit einer breiten schwarzen Satinblende verlängern, das hätte bestimmt was.
    lg bea

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    1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    2. Ja, das habe ich auch schon gedacht.

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  5. Beide Kleider sind sehr schön. Also, das zweite ist natürlich ja eigentlich kein Kleid... aber es ist fast zu schade es nicht zu einem Kleid werden zu lassen.
    Ich würde auch eine Blende unten ansetzen, evtl. auch an den Ärmelsäumen (der Harmonie wegen). Das ruft wirklich nach Kleid!
    LG frifris

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  6. Ich finde beide Kleider wunderschön! Das Punktekleid hast du super geändert, das sieht ja jetzt richtig klasse aus! Beim zweiten bin ich ganz frifris Meinung.
    Viele Grüße, Katharina

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  7. Sieht beides toll aus, der Tunikaschnitt ist sehr schön, weil er auch anliegend ist.

    Das erste Burdakleid gefiel mir im Heft auch schon sehr gut und deine Version ist toll! Das landet bei mir vielleicht auch mal noch unter der Nähmaschine.

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  8. Die Veränderungen haben dem Punktekleid aber sehr gut getan, gefällt mir richtig gut.
    Ja, beim Bild von der Tunika habe ich auch sofort gedacht, was für ein hübsches Spitzenkleid und die Länge ist sehr schön-schade, dass es durch das nötige Säumen zu kurz wird.
    Vielleich könntest du eine Blende ansetzen und diese dann nach innen umlegen, um die gewünschte Länge beizubehalten?
    LG Susanne

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  9. Ich hatte ja gehofft, dass das Burda Kleid 108 ein wenig unkomplizierter ist, das Modell mit dem schmalen Rock finde ich ja sehr schön. Gut das die Änderungen geklappt haben, das Kleid sieht sehr hübsch aus.
    Viele Grüße
    Sylvia

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  10. Beide Teile gefallen mir sehr gut. Den Vorschlag von Bea die Tunika mit einer schwarzen Blende zum Kleid zu machen finde ich eine Überlegung wert. Es steht dir als Kleid nämlich wirklich ausgezeichnet.
    Liebe Grüße
    Jennifer

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  11. Das Punkte-Kleid ist sehr schön geworden, dass Du die Weite im Rock heraus genommen hast, bekommt dem Kleid sehr gut. Vintage hin oder her, weite 50er-Jahre-Röcke sind meiner Meinung nach einfach nicht mehr zeitgemäß. Welche Frau möchte noch dem damaligen Frauenbild entsprechen? Ich bin ein Kind der 50er, ich will es nicht mehr. Die Spitzentunika ist auch sehr schön. Für mich stellt sich auch immer die Frage - Kleid oder Tunika? Meistens gewinnt die Tunika, weil sie einfach praktischer ist. Obwohl - wenn Du ein feines Kleid lieber hättest, die Idee mit der schwarzen Satinblende nicht schlecht.
    Liebe Grüße
    Ilse

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  12. beide teile gefallen mir gut. schön, daß du das punktekleid noch gut ändern konntest. die spitzentunika find ich ganz toll.
    lg elke

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  13. Finde das Spitzenkleid mit der Länge genau richtig! Es ist 60er Style und sollte nicht zu lang sein. Du könntest einen falschen Saum machen, also die Länge mit schwarzem Taft verstürzen und würdest dabei c.a. nur knapp einen Zentimeter verlieren. Das mit dem Satinstreifen was hier gesagt wurde ist natürlich auch eine Möglichkeit Habe das Modell selbst auch schon genäht und ich trage mein 'Hochhauskleid' nach dem Schnitt total gern.

    Liebe Grüße
    Immi

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  14. Beide Teile sind toll! und die länge vom Spitzenkleid finde ich richtig.
    HG,Ingeborg

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