31.01.2013

Veggieblogtag 31. Januar 2013

Und wieder ist es Donnerstag - Veggie Donnerstag! Und was gab es heute?


einen leckeren Kuchen mit Möhren und Nüssen.
Die Zubereitung ist ganz einfach: Hefeteig aus 500 g Mehl (gerne Dinkel), Salz, 1Würfel Hefe und gut 250 ml Wasser zu einem Hefeteil verarbeiten und einige Zeit gehen lassen. In der Zeit Möhren schälen, in Scheiben schneiden und zusammen mit in Scheiben geschnittenen roten Zwiebeln in einer Pfanne mit etwa Öl ein paar Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Teig ausrollen - ich habe zwei Pizzableche genommen, Backblech geht aber auch. Mit saurer Sahne bestreichen, ebenfalls mit Salz und Pfeffer würzen. Mit den Möhren und den Zwiebeln belegen. Darüber kräftigen Käse geben und das Ganze bei 200 Grad ca. 15 Min. backen. Mit gehacktem Studentenfutter (nur mit Erdnüssen schmeckt es auch lecker) bestreuen und nochmals 10 Min backen.
So ähnlichlich stand das Rezept in einer Ausgabe der köstlich Vegetarisch. Wir haben es inzwischen ein wenig abgeändert und in unsere Familienkochrezeptesammlung aufgenommen.

Dank an Frau Siebenhundertsachen für die tolle Idee des Veggieblogtag!

30.01.2013

Me Made Mittwoch im Streifenrock

Ein Streifenstoff in grau, schwarz und gelb, gekauft auf einem Frühlingsstoffmarkt im letzten Jahr, wollte schon so lange zu einem Rock werden. Danke der Unlust an meinem Mantel weiter zu nähen, ist der Stoff jetzt endlich verarbeitet worden.

 

Und dieses Mal nicht zu einem Römö, sondern zu einem Schnitt aus der Burda 1/2013, eigentlich für einen Lederrock vorgesehen, aber von der Verarbeitung mal abgesehen, hat das keine Rolle gespielt. Mit der Passform bin ich zufrieden, er könnte an den Seiten einen Hauch enger sein, aber da ich ich das Tragen enger Röcke nicht gewohnt bin, fange ich erst einmal langsam an. So kann ich zwei T-Shirts in den Rock stecken, ohne das die Säume sich abzeichnen. Hat ja auch was. Außerdem sagt mein Mann, ich soll nichts mehr ändern, und der mag eigentlich enge Röcke und ist, was Sitz und Passform angeht, durchaus kritisch. Gewöhnungsbedürftig ist für mich auch der hohe Bund. Meine anderen Röcke sitzen eher hüftig. Ich bin sehr gespannt, ob dieses Teil ein Top oder Flop wird, stilmäßig passt der Rock zu mir, aber durch die Schnitt- und Stoffwahl ist er nicht so bequem wie viele meiner anderen Kleidungsstücke.

Schön finde ich den Rock auch mit T-Shirt - wirkt nicht so förmlich wie mit der Strickjacke:






Diese Variante hat aber einen erheblichen Nachteil: ich friere, auch wenn es jetzt schon 12 Grad sind und sogar noch höhere Temperaturen angesagt sind. Also doch lieber mit Jacke.

Andere Damen, in ihren Mittwochsoutsfits, gibt es hier auf dem MeMadeMittwochblog zu sehen, wo uns heute Wiebke in einem wunderschönen Cinderellakleid begrüßt.

24.01.2013

Veggiebloggertag 24. Januar 2013

Habt Ihr schon vom vegetarischen Donnerstag gehört? Bei Frau Siebenhundertsachen könnt Ihr mehr über die Aktion lesen, mit der sie das Projekt "Donnerstag ist Veggietag" vom VeBu unterstützt. Vegetarisch zu kochen ist für mich eigentlich nichts Besonderes, wir kochen zu 99 % vegetarisch. Das liegt zum einen daran, dass ich ohnehin kein großer Fleischfan bin und auch noch nie war. Zum anderen liegt es daran, dass ich die Massentierhaltung nicht unterstützen möchte (Hier bei uns im Münsterland gibt es unendlich viele Hähnchen- und Schweinemastställe). Antibiotika möchte ich nur nehmen, wenn es wirklich nicht anders geht und dann lasse ich es mir auch lieber vom Arzt verschreiben. Gründe, warum wir uns vegetarisch ernähren, könnte ich noch viele nennen, aber eigentlich wollte ich gar nicht so viel schreiben, sondern sagen, was es heute bei uns gegeben hat:


Gratinierte Reistaler auf Wirsinggemüse

Das Rezept stammt aus der Zeitschrift "Köstlich Vegetarisch" September/Oktober 2011. Sie erscheint alle zwei Monate und beinhaltet immer wieder viele tolle Rezepte, mit saisonalen Zustaten. Ich habe eine ganze Sammlung dieser Hefte und trotzdem wird sie mir nicht langweilig. Die Rezepte sind sehr vielseitig, es gibt klassiche Rezepte und ganz außergewöhnliche wie zum Beispiel ein indisches Weihnachtsmenü (haben wir übrigens nachgekocht - lecker!).
Das Origianlrezept darf ich hier - glaube ich  - nicht veröffentlichen, aber schreiben, wie ich es gemacht habe, geht, wenn ich richtig informiert bin.
Also, für die Reistaler, 250 g Reis in Gemüsebrühe garen, abgießen und abkühlen lassen. Kleingeschnittene Zwiebel in Butter glasig dünsten, kleingehackte Cranberries (3 Eßl.), frischeSchnittlauchröllchen und den Reis dazugeben. Mit Thymian, Salz und Pfeffer abschmecken. Ein Teil der Masse herausnehmen, pürieren und mit zwei Eiern wieder zur Masse geben. Alles gut vermengen. Taler formen und in Öl braten.

Für das Gemüse den Wirsing vorbereiten und in Salzwasser garen. Zwiebeln in Butter glasig dünsten, ca. 1/4 l Sahne/Gemüsebrühe dazu geben, etwas einkochen lassen und dann den vorbereiteten Wirsing dazugeben und bis zur gewünschten Konsistenz köcheln lassen. Mit Muskat, Pfeffer, Salz und wenn man mag mit Kümmel abschmecken.  Das Gemüse in eine Auflaufform geben und mit den Reistalern belegen. Geriebenen Käse (z. B. Comte oder Bergkäse) darüber geben und alles im Ofen überbacken lassen.

Braucht etwas Zeit, aber schmeckt sehr lecker!

23.01.2013

Me Made Mittwoch im Strickkleid

Eigentlich wollte ich nun endlich meinen Wintermantel präsentieren. Aber er ist immer noch nicht fertig und ob er es jemals wird, ist auch noch fraglich. Wenn ich an Stellen komme, die nicht so recht klappen, an denen ich nicht weiter weiß oder wo mir der kritische Blick einer Freundin fehlt, passiert es manchmal, dass ich ein Teil gefrustet in die Ecke schmeiße und etwas neues, vermeintlich einfacheres, anfange. So ist dieses Stickkleid entstanden.


Zwei Stickstoffe, gleiche Farbe, gleiches Material, nur mit unterschiedlichem Muster.  Eigentlich für ein anderes Projekt bei der Schnittquelle/kleiderforum bestellt, dann doch umentschieden und ein Kleid genäht. Der Schnitt basiert auf Punjab, ist nur länger, schmaler und begradigt. Auch die Teilungsnähte sind gerade. Vorne zieht sich die Naht allerdings nach oben. Das liegt daran, dass ich das Band am Ausschnitt etwas zu stramm aufgenäht habe. Weil ich es aber nicht auftrennen wollte, habe ich vorne einfach etwas mehr Saum rausgelassen, so dass das Kleid trotzdem gleich lang ist. Passt nicht so ganz zu meinem Perfektionismus, aber ich kann damit leben. Die langen Ärmel sind unten ausgestellt (sieht man auf dem Foto leider nicht). Unten drunter ein braunes Unterkleid von meinem Belfort-Kleid.

Noch einen Blick auf den Ausschnitt? Bitteschön:


Und für einen Blick in den Me Made Blog, wo sich auch heute wieder viele SelbernäherInnen versammelt haben, geht es bitte hier entlang!

16.01.2013

Me Made Mittwoch im Origamirock

Noch immer nichts Neues bei Frau Pepita. Damit mein Blog nicht ganz vereinsamt, mache ich mal wieder beim Me Made Mittwoch mit, denn hier geht es nicht um Neues, sondern ich kann meinen schon älteren Origamirock zeigen, so wie ich ihn am liebsten trage.


mit blauem Strickjäckchen, blauen Strümpfen, schwarzen Stiefeln und meinem Noosa Gürtel.
Der Rock ist ein absolutes Lieblingsteil, weil superbequem.

Der Schnitt ist von kleinformat. Ein Schnitt zum Ausdrucken und Zusammenkleben. Ich weiß, dass ist nicht Jedermanns Sache, aber es sind nicht allzu viele Seiten. Dazu gibt es eine bebilderte Anleitung, die mich allerdings etwas verwirrt hat. Die Erklärung der Falte fand ich etwas umständlich. Aber jeder hat ja so seine eigenen Denkweisen. Der Rock ist nicht schwer zu nähen, die Falte kriegt man auch hin, wenn man die Anleitung nicht versteht (wie man sieht).

Der Rock sollte aus dehnbaren Stoffen genäht werden, ich habe einen dünneren Romanit verwendet. Ich meine, bei Burda irgendwann einen ähnlichen Schnitt gesehen zu haben, kann ihn aber in meinen alten Zeitschriften nicht finden. Ich würde diesen Schnitt gerne einmal aus Baumwollstoffen nähen. Wahrscheinlich lässt sich das aber auch mit diesem Schnitt realisieren, wenn man einen Reißverschluss einbaut.

Zunächst ist da aber noch ein weiterer Romanit-Origamirock, der auf  Vollendung wartet. Derweil trage ich halt diesen....

Mehr Damen mit selbstgenähten Sachen gibt es hier sehen