28.08.2013

MMM Belladone

Endlich wieder MMM. Die liebe Wiebke begrüßt uns heute zum ersten Mal nach der Sommerpause. Ich freue mich, dann so habe ich endlich wieder Grund, regelmäßig von meinen Näherergebnissen zu berichten. Das heutige Kleid sollte eigentlich schon ganz lange fertig sein. In Gedanken nähe ich so etwas ja ratz-fatz fertig, in Wirklichkeit brauche ich dann doch etwas länger, insbesondere wo ich im Moment auf meinen heißgeliebten freien Vormittag verzichten muss, da die Kollegin ja schließlich auch mal Urlaub haben muss. Aber jetzt das Kleid!

 


Kann mal bitte jemand dafür sorgen, dass der Hochsommer wieder kommt? Oder mir einen Urlaub im sonnigen Süden (ich warte auch noch bis November) schenken? Ich finde das Kleid einfach zu schön, es wäre ein Jammer, wenn es auf den Hochsommer 2014 warten müsste... bei dem Rückenausschnitt!

 

Aber nun denn, das Nähen hat ja auch sehr viel Spaß gemacht.  Der Schnitt heißt Belladone und ist von Deer and Doe. Bei Bunte Kleider gibt es eine ganz wunderschöne Variante zu sehen, in die ich mich sofort verguckt habe. Aber auch auf vielen anderen Blogs ist Belladone zu finden.

Besonders schön finde ich den Rückenausschnitt und wie die Taschen eingearbeitet sind.

 

Das Kleid ist im Prinzip nicht schwer zu nähen. Es gibt eine englischsprachige Anleitung, die die einzelnen Schritte beim Nähen beschreibt. Sie geht dabei allerdings nicht sehr ins Detail, Anfänger müssen eventuell noch einmal in einem Basisbuch nachschlagen, wie z. B. das Schrägband am besten genäht wird oder wie der Reißverschluss eingesetzt wird. Hilfe ist eventuell auch bei der Anpassung des Rückenteils erforderlich. Ich überlege noch, ob ich das obere Teil mit ein paar Stichen am unteren Teil anhefte, damit es sich beim Anziehen nicht verschiebt. Bei lladybird gibt es übrigens eine Anleitung, wie man Anpassungen am Rückenteil am besten machen kann (Danke Claudia für den Tipp!).

Ich habe Gr. 34 genäht, habe aber die Nähte statt mit der eingerechneten Nahtzugabe von 1,5 cm nur mit 1 cm genäht, sonst wäre es mir zu eng geworden. Auch habe ich das Oberteil etwas verlängert, damit das Taillenband auch meine Taille trifft.
Der Saum wird eigentlich mit einem Beleg verstürzt, da ich keinen Stoff mehr hatte, habe ich Schrägband genommen. Ach ja, ich habe es auch verlängert, so kurze Kleider kann ich nicht tragen. Das Kleid war schon fertig, als ich mich doch noch entschieden habe, dass es zwei cm kürzer darf. Den Unterschied sieht man auf den Bildern, auf dem unteren Bild hat es die richtige Länge.

Der Stoff hat leider nicht so eine gute Qualität, ich habe kleine Stellen entdeckt, die keine Farbe abbekommen haben, aber ich finde ihn trotzdem toll und wie für dieses Kleid gemacht.

So und jetzt zu den anderen Damen, die es kaum abwarten konnten, dass die Sommerpause vorbei ist. Auf dem Me Made Blog sind sie alle versammelt. Ich habe heute Morgen schon ganz kurz geluschert und gesehen, dass es noch viele Sommerkleider zu sehen gibt. Auf dass es noch ein paar warme Tage gibt!


Meine Tochter hat heute einen Weihnachtsstern gebastelt und "Peterson und Findus feiern Weihnachten" gelesen - liegt es an der langsam eintretenden Ferienlangeweile oder an der Pubertät? Ich brauche jedenfalls noch keinen Winter.

11.08.2013

Eine Woche Urlaub liegt hinter uns und ich habe wirklich nur Sommersachen tragen können! Normalerweise gehöre ich ja zu denen, die sich eine Jacke überziehen müssen, während andere noch in Top und kurzer Hose über die Hitze stöhnen. Aber bei den Hochsommertemperaturen der letzten Woche konnte auch ich den ganzen Tag im Sommerkleid verbringen:



Der Schnitt ist aus der Burda 5/2013. Hier sieht man das Schnittbild:


Es ist ziemlich weit ausgeschnitten, aber man kann es gut ohne Top anziehen. Ich habe das Kleid aus einem Blümchenpopeline vom Stoffmarkt genäht. Die Oberteile und die Mittelteile sind gedoppelt, das Rockteil ist nicht gefüttert. Der Schnitt war einfach zu nähen, kleinere Anpassungen habe ich natürlich vorgenommen, aber nichts Wesentliches. Ich werde es noch einmal nähen, einen schönen Punktestoff, der etwas weicher fällt, habe ich schon.

Allen einen schönen Restsonntag!





02.08.2013

Es grünt so grün

Nach meinem weißen Shirt habe ich aus der Burda 4/2013 auch noch Modell 109 genäht. Der interessante Schnitt mit den schmalen Schultern hat mich angesprochen.



Beim Nähen war ich dann allerdings gar nicht mehr so begeistert. Bei mir war der Halsaussschnitt viel zu hoch und die Armauschitte ultra tief.

Am Schnittbild sieht man auch, dass die Armauschnitte sehr tief sind. Jedenfalls war das Kleid besonders dort viel zu groß, so dass ich an den Seiten sehr viel weg genommen habe. Einen Reißverschluss habe ich trotzdem nicht benötigt. Ich kann es so über den Kopf ziehen.



Es wird sicherlich kein Favoritenkleid von mir werden, aber ich muss sagen, dass es sich heute bei dem sehr heißen Wetter ganz wunderbar trägt. Es ist luftig und leicht (der Oberstoff ist ein feiner Batist, gefüttert ist das Kleid mit einem weißen dünnen Futter), eigentlich ein ideales Urlaubskleid.


Im Rücken hat das Kleid übrigens einen kleinen Schlitz. Eigentlich wollte ich hier noch einen kleine Öse und einen schönen Knopf anbringen, aber das lasse ich erst einmal. Sieht auch so schön aus. Heute ist es für jede Betätigung auch viel zu heiß!

01.08.2013

Johannisbeerkuchen

"Du und deine Kuchen!", sagte mein Sohn gestern, als ich noch vor dem Frühstück diesen Kuchen in den Ofen schob:


Am Nachmittag hat er dann genüsslich zwei große Stücke verputzt. "Der ist sogar besser, als dein Apfelkuchen mit Streuseln", lobte er den Kuchen. Und das will was heißen, denn was Kuchen anbelangt, ist er sehr wählerisch.

Der Kuchen ist ruckzuck gebacken. Einen Mürbeteig aus 250 g Mehl. 125 g Butter, 75 g Zucker und einem Ei herstellen, eine Springform damit auslegen und kühl stellen. Für den Belag 4 Eiweiß mit 60 g Zucker schaumig schlagen. In einer anderen Schüssel 4 Eigelb mit 60 g Zucker schaumig schlagen und 2 Eßl Rum unterrühren. 100 g gemahlene Nüsse und 1 Eßl. Speisestärke unterrühren, dann Eischnee und ca. 500 g Johannisbeeren vorsichtig unterheben. Auf den Mürbeteigboden geben und bei 180 Grad ca 1 Std. backen