05.12.2016

Weihnachtkleid Sew Along Teil 3

Sehr mutig habe ich mich entschieden, alle drei Projekt (siehe hier) zu nähen, die Adventszeit ist lang und weil ich alle Schnitte schon kenne, entfällt bei mir das Probeteilnähen. Ich bin mir sicher, dass wenigstens eins der Outfits tatsächlich fertig wird.

Mein Partyrock ist nähmlich schon fertig (zumindest so gut wie, das Anheften der Belege fehlt noch)


Und er gefällt mir sehr gut! Ich habe nur keinen blassen Schimmer, was ich dazu tragen soll. Ein schlichtes Shirt geht immer, ich weiß, aber ich habe keinen Stoff. Gemustert steht mir nicht. Ich brauche einen dezenten Stoff, der genau zu dem Schwarz des Rockes passt. Oder vielleicht doch das Papercut Wickeljäckchen? Na ja, irgendwann werde ich etwas finden. Ich habe ja noch Rock Nr. 2


Der witzige Weihnachtsrock. Auch sehr schön geworden! Auch dazu habe ich noch kein Oberteil, aber zumindest schon einen Plan. Es wird der Toaster Sweater von Sewhouse7. Ein Probemodell habe ich schon genäht und den Schnitt für gut befunden. Das echte Modell wird aus einem roten Strickstoff.

Mein Hauptprojekt - das Castelbajac Kleid - liegt zugeschnitten an der Nähmaschine. Ich hoffe, dass ich schon heute Abend mit dem Nähen beginnen kann.

Wie der aktuelle Stand bei den anderen Weihnachtskleidnäherinnen ist, ob die Pläne noch Bestand haben oder verworfen wurden, ob das Probeteil schon perfekt passt oder noch Anpassungen erforderlich sind, lest ihr hier auf dem MeMadeMittwochBlog.

22.11.2016

Weihnachtskleid Sew Along Teil 1 und 2

Mir war schon klar, dass ich nicht pünktlich zu Beginn des Sew-Alongs dabei sein würde, aber dass ich mich nicht  kurz vor kapp noch zum ersten Teil dazugesellen konnte, ist einem immer noch andauernden Infekt zu "verdanken."  Immer noch nicht klar denkend, kommen aber zum zweiten Teil des WKSA  meine Ideen:

Idee 1

Quelle: BurdaStyle

Ich könnte mir aus diesem schönen Stoff aus dem Annette Görtz Stoffverkauf ein Castelbajac Kleid nähen. Ich habe mir schon eines genäht, aber es wurde mir direkt nach Fertigstellung quasi aus den Händen gerissen. Und ich stand ohne da.

Vorteile dieser Variante:
Ich hätte endlich ein Castelbajac.
Ich habe im Moment eine große Vorliebe für gerade geschnittene Kleider.
Ich weiß noch, (hoffe ich), wie dass mit den Taschen funktioniert.

Nachteile:
Der Schnitt ist diesem Kleiderschnitt sehr ähnlich.
Die Farbe ist fast identisch mit der Farbe dieses Kleides.

Also, Stoff beiseite legen und auf eine neue Inspiration warten?


Idee 2

Quelle: Frau Crafteln

Ich könnte mir aus diesem Kleidertaft mit Stand einen echten Partyrock nähen.

Vorteile:
Ich habe den Partyrock schon einmal genäht und diese Variante würde ganz anders aussehen.
Ich hätte einen "echten Partyrock" und definitiv kein Alltagsteil.

Nachteile:
Ein wenig Unsicherheit, ob mir der Rock steht, ist auch nach dem Sewalong geblieben.
Was nähe ich mir für ein Oberteil dazu? Und dieses ist wirklich eine schwierige Frage.


Idee 3

Die Realisierung von Idee Nummer drei steht eigentlich schon fest, ich werde mir aus diesem relativ festen Dekostoff einen kurzen Rock nähen. Just for the Fun of it. Schnitt habe ich noch keinen rausgesucht, aber da wird sich schon was finden.

Ich freue mich auf den Austausch beim diesjährigen WKSA!

16.11.2016

MMM in Raven

So, jetzt habe ich auch ein Raven-Kleid genäht, wie es schon hier, hier, hier und sicher noch an ganz vielen anderen Stellen zu sehen ist. Raven ist ein gerade geschnittenes Kleid aus der La Maison Ausgabe vom September/Oktober 2016. Ganz schlicht, vorne zwei Teilungsnähte und als Besonderheit eine versteckten "Bauchtasche".

So ein Schnitt braucht einen besonderen Stoff, der aber gar nicht so einfach zu finden war. Stoffe mit schönen Mustern gibt es viele, aber die meisten Muster stehen mir einfach nicht so gut, schon gar nicht, wenn es ein Langarmkleid werden soll und wenig Haut zu sehen ist. Geeignete Stoffe in edelen Qualitäten gab es schon mehr, so hätte ich mich fast für einen schönen Wollstoff mit leichter Struktur in dunkelblau entschieden. Aber dann hätte ich wieder ein schickes Kleid gehabt... Letztendlich bin ich bei einem Stoff gelandet, der zwar kein Muster hat, auch keine edle Qualität, dafür aber eine sehr schöne Farbe, die zudem perfekt zu meinen Schuhen passt.
 





Das Kleid ist schnell gemacht, ich habe es in Gr. 34 genäht und nur an den Seiten etwas weggenommen. Zugeschnitten habe ich es etwas länger, aber es dann später doch wieder gekürzt. Das ist zwar etwas ungewohnt für mich, aber die paar Zentimeter lassen das Kleid gleich ganz anders wirken. Ungewohnt ist für mich auch, dass ich Schuhe statt Stiefel trage. Da sieht man meine Läuferwaden so sehr - aber die Schuhe passen farblich einfach perfekt, da war es ja schon fast ein Muss, sie auch anzuziehen. Dazu habe ich eine blaue Strumpfhose angezogen. Blau und braun - ich mag die Kombination einfach sehr gerne.

Jetzt bin ich gespannt, wie viele Ravens es heute auf dem Me Made Mittwoch Blog zu sehen gibt. Eine Quelle der Inspirationen gibt es wie jeden Mittwoch hier zu finden. 


07.11.2016

Partyrock-Sew Along Teil 4: Finale - Let's Party!

Na ja, von Party kann nicht so wirklich die Rede sein, eher ein gemütliches Sit-In mit viel Essen und Trinken, nämlich der 89ste Geburtstag meines Schwiegervaters. Zu diesem Anlass sollte der Rock fertig sein und das habe ich auch geschafft.









Party oder Alltag?
Der Rock ist aber keinesfalls ein Anlassrock geworden, sondern auch im Alltag gut tragbar. Im Winter fahre ich eigentlich weniger viel Fahrrad, aber ich finde es trotzdem toll, dass ich mit diesem Rock mal schnell zum Bäcker sausen kann. Für Familienfeiern, ins Büro .... ist er bestens geeignet. Zu einer richtigen coolen Party schwebt mir einer aus einem leicht glänzenden Stoff vor und dann mit einem engen Oberteil. Einen aus einem flattrigen Leo-Stoff hätte ich auch sehr gerne. Mal sehen, vielleicht nähe ich mir ja noch einen für Silvester, wenn ich denn dann einen passenden Stoff finde.
Ich finde, dass der Rock am besten mit einem engen Oberteil aussieht. Weil ich mein schwarzes Lieblingsshirt wegen Alterserscheinungen leider ausmustern musste, blieb nur noch meine schwarze Wickeljacke. Die finde ich ganz ok, allerdings stören mich in Verbindung mit dem Partyrock die herunterhängenden Bänder. Ich muss also ganz dringend noch ein passendes Oberteil nähen.

Zufrieden und etwas gelernt?
Ich bin sehr zufrieden - ich war mir ja gar nicht so sicher, ob mir der Rock überhaupt stehen würde. Sicherlich hätte ich den Rock auch ohne Sew-Along nähen können, aber einige hilfreiche Tipps habe ich doch mitgenommen. Außerdem ist das gemeinsame Nähen - wenn auch nur virtuell - immer schön.
Bei Größe 0 würde ich bleiben. Ich habe ihn noch etwas enger genäht, würde aber das Schnittmuster nicht anpassen, da ich mir nicht sicher bin, ob sich ein anderer Stoff nicht anders verhält. Dieser ist crepeartig und dadurch etwas dehnbar. Beim nächsten Rock würde ich darauf achten, dass der Stoff nicht nachgibt und sich gut bügeln lässt. Nicht ganz so zufrieden bin ich mit dem angeschnittenen Beleg. Bei meinem Stoff lässt sich die Bruchkante nicht so gut einbügeln, absteppen mag ich aber auch nicht, weil ich Angst habe, dass der Bund ausleiert (doppelt mit fadenverstäkter Einlage! versehen)

Taschen fehlen mir nicht, aber ich fände es toll, wenn es noch eine Anleitung zum Füttern des Rocks geben würde.

Ich bin sehr gespannt, welche Schnittmuster aus dem Hause crafteln/stokx es demnächst noch geben wird und danke Meike für diesen wunderbaren Sew-along!  

28.10.2016

Partyrock-Sew Along Teil 3: Zusammen nähen, Rock anpassen und Säumen

Ich habe mit dem Zusammennähen der Rockteile noch gewartet, bis Meikes Beitrag zu diesem Teil des Sew Alongs veröffentlich wurde, um ihre Tipps nutzen zu können. Wie auch bei Teil 1 und 2 des Sew Alongs, hat sie in ihren Beiträgen ihre persönliche Erfahrung beschrieben und somit die Anleitung, die dem Schnitt beigefügt ist, toll ergänzt. Auf diese Tipps wollte ich natürlich nicht verzichten! Aber dennoch ist mein Rock noch nicht fertig. Aber vielleicht sollte ich erst einmal schreiben, was ich schon gemacht habe? Die Rockteile zusammengenäht und den Reißverschluss eingenäht. In der Taille etwas Weite weggenommen und den Beleg mit Schrägband eingefasst.




Wenn ich am Wochenende Zeit habe, werde ich den Rock erst einmal gut bügeln, den Beleg festheften und mich dann an den Saum machen. Da bin ich mir allerdings total unsicher. Mit Schrägband einfassen? Oder wird der Saum dann zu fest und es ist doch besser, einfach nur einen schmalen Saum zu legen und von Hand anzunähen?

Bis Dienstag ist der Rock hoffentlich fertig, damit ich an der Abschlusspräsentation teilnehmen kann.

Ich freue mich schon und danke Meike ganz herzlich für diesen Sew Along!

26.10.2016

MMM im Jeanskleid

Im Moment habe ich das Gefühl nichts Vernünftiges im Kleiderschrank zu haben, ich müsste dringend mal sortieren - da fehlt mir mein Tochterkind, die ein ganzes Jahr im Ausland ist - und mir sonst immer mit ehrlichen Antworten zur Seite stand. Aber sie kommt ja wieder!
Und bei diesem Kleid, ist die Antwort sowieso klar: Behalten!



Solche Kleider stehen mir einfach. Der Schnitt ist aus der Fashion Style 03/2016 - allerdings musste ich einige Anpassungen vornehmen, um es auf meine Figur zu bringen. Aber alles, was zählt ist das Ergebnis und damit bin ich zufrieden.


Der Jeans hat etwas Stretch, aber das Kleid ist eh nicht zu eng, ich habe genügend Bewegungsfreiheit.


Die Stiefel habe ich schon im letzten Winter gekauft, ich finde sie ziemlich cool, habe sie aber noch nicht wirklich getragen, weil sie sehr hell sind und zu manchen meiner Sachen für meinen Geschmack einen zu starken Kontrast bilden. Zum diesem Kleid finde ich sie aber toll.

Mehr Frauen in selbstgenähter Kleidung gibt es wie jeden Mittwoch hier zu sehen.

23.10.2016

Partyrock-sew-along-Teil-2-Zuschneiden


Auf geht's zum zweiten Teil des Sew Alongs zum Partyrock. Ich musste erst einmal passenden Stoff kaufen, was gar nicht so einfach war, weil ich einen fließenden Stoff wollte. Die Geschäfte sind im Moment voll mit warmen Winterstoffen für Jacken und Mäntel. Entschieden habe ich mich letztendlich für einen roten kreppartigen Stoff, nicht zu dünn und mit einem schönen Fall. Die Qualität vermutlich nur so naja, aber es war der einzige Stoff, der meinen Vorstellungen in etwa entsprach.

Spät abends habe ich mich an den Zuschnitt gemacht. Mich für eine Stoffseite als die rechte entschieden und - wie empfohlen - in einfacher Stofflage zugeschnitten. Dabei habe ich die Schnittübersicht aus der Anleitung immer im Auge behalten und hatte am Ende auch wirklich sechs gleiche Teile. Die Faltenmarkierungen habe ich mit Kreide auf die rechte Stoffseite übertragen (weil ich die Anleitung so verstanden habe) und dann noch einmal mit einem Heftfaden markiert, weil ich sie auf der linke Seite - wie ich es eigentlich auch gewohnt bin - sinnvoller finde.

Soweit war erst einmal alles gut, bis ich mich heute an das Nähen der Falten machen wollte. Bei Tageslicht fand ich die ursprünglich als links gewählte Stoffseite doch besser.  Dies ist nicht wirklich ein Problem, weil ich die Einlage noch nicht aufgebügelt hatte, aber die Falten zeigen nun in die andere Richtung als von der Designerin gewollt (siehe Grafik oben)


Bei den Designbeispielen zum Schnittmuster sind aber auch beide Varianten zu sehen. 

Meine Rockbahnen sind nun fertig zum Zusammennähen, ich bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis, nächsten Dienstag geht es ja schon weiter. 

Hier geht es zu Meikes ausführlichen Erklärungen zum Zuschneiden und Falten nähen!

19.10.2016

Named Helmi Tunic Dress

Bei neuen Schnittmustern bin ich oft sehr vorsichtig und warte ab, bis erste Bilder und Erfahrungsberichte im Netz auftauchen. An einem Abend, an dem ich das Bedürfnis hatte, mir unbedingt etwas Gutes zu tun, habe ich mir die neue Kollektion von Named angesehen und gleich drei Schnittmuster bestellt. Besonders das Helmi Tunic Dress hatte es mir angetan. Ich mag schlichte, geradlinige Kleider. Auch wenn ich manchmal mit anderen Formen experimentiere, komme ich immer wieder auf dieses Schnittführung zurück.



Die Hemi Tunic ist ganz schlicht. Nicht einmal Knöpfe "stören", denn das Kleid hat eine verdeckte Knopfleiste. Hingucker ist die geschwungene Saumlinie,  hinten länger als vorne. Im Original hat das Kleid dreiviertel Ärmel, ich habe meine mit langen Ärmeln genäht. Nur einen ganz entscheidenen Fehler hat das Kleid, es hat keine Taschen, was ich wirklich nicht verstehe, denn der Schnitt schreit förmlich nach Nahttaschen.



Das Nähen der Tunic stellt keine größeren Herausforderungen. Ich habe Gr. 36 genäht und sie etwas enger gemacht und etwas gekürzt. Beim nächsten Mal würde ich direkt Gr 34 nehmen.
Auf den Fotos fällt mir auf, dass die Ärmel recht weit sind.


Der Stoff ist ein dickerer Crepe in einem wunderschönen Grün. Passend für diese Jahreszeit. Ich kann mir die Tunika aber auch gut für den Sommer vorstellen, aus Hemdenstoff, weiß, hellblau oder auch in gestreift oder aus Leinen..... Zunächst brauche ich aber noch eine Herbstvariante in einem gemusterten Stoff - Sybille hat so ein schönes Modell genäht! Da fehlt aber noch der richtige Stoff. Wintertauglich und mit gutem Fall, gar nicht so einfach.

Und damit geht es ab zum MMM, ich bin ganz begeistert von den Raven-Kleidern, die ich dort gesehen habe ... Der MMM ist doch immer wieder eine tolle Inspirationsquelle. Danke an die lieben Organisatorinnen!

16.10.2016

Lieblingsteil des Sommers

Die Herbstsonne schien heute Nachmittag so schön warm in mein Gesicht, dass es sich fast wie Sommer anfühlte. So ganz lange ist es auch noch nicht her, dass ich meinen Jumpsuit Sallie getragen habe. Für mich das Schnitt-Highlight des Sommers. Den Schnitt gibt es natürlich nicht erst seit diesem Sommer, sondern schon viel länger. Zuerst war ich von Jumpsuits nicht überzeugt, entweder Blaumann Assoziation, Schlafanzug oder zu niedlich. Nachdem ich Kleidermanies Sallie gesehen habe, stand ein Jumpsuit aber doch auf meiner Haben-Wollen-Liste. Trotzdem hat es noch ein ganzes Jahr gedauert, bis ich mir eine Sallie genäht habe.



Ich habe ihn aus einem hochwertigen Viskosejersey genäht, damit bin ich auch ganz gut zufrieden. Welche Größe ich genommen habe, weiß ich leider nicht mehr, allerdings würde ich beim nächsten Mal eine Größe kleiner nehmen, da ich ihn etwas schmaler gemacht habe. Nur am Ausschnitt musst ich tricksen, der war viel zu tief für mich. Ich habe zwischen Innen- und Außenstoff ein Dreieck zwischengefasst - natürlich erst nachträglich, was eine ganz schöne Friemelei war. Alternativ hätte ich ein Shirt drunter ziehen können, was ich aber wegen des Rückenausschnitts nicht wollte.




Als Gürtel habe ich an ein dickeres Lederband zwei längliche Perlen als Endstücke geklebt.
Den Jumpsuit habe ich diesen Sommer wirklich oft getragen und mich immer gut angezogen gefühlt, im Garten, im Büro, zum Eisessen oder auf einer Party. Für nächsten Sommer werde ich mir auf jeden Fall noch einen nähen!

12.10.2016

MMM - Streifenkleid



Der Streifenstoff lag schon lange in meinem Vorrat und war ursprünglich für ein ganz anderes Projekt gedacht. Wie gut, dass ich damals nicht dazu gekommen bin, den Stoff zu vernähen, denn jetzt bin ich sicher, dass dieser Schnitt die bessere Wahl war. Wie fast immer sehe ich allerdings auf den Fotos Stellen und denke: Ob ich da noch einmal ran muß? Aber nein, das Kleid bleibt so wie es ist!

Der Schnitt ist aus der Fashion Style 09/2015. Ich habe ihn schon einmal genäht und wusste, dass mir der Halsausschnitt zu weit ist. Ich habe deshalb bereits vor dem Zuschnitt von der vorderen Mitte aus etwas weggenommen.


Ganz um das Anpassen bin ich natürlich trotzdem nicht gekommen, denn jeder Stoff fällt ja bekanntlich anders.



Die Steifen passen sehr gut aufeinander - das Ergebniss einiger Trennerei! Gut gefällt mir auch, dass der Streifenverlauf der Ärmel mit dem Verlauf des Kleides übereinstimmt.


Den Saum werde ich aber noch einmal wieder öffnen und das Kleid einen cm länger machen, dann habe ich nämlich einen weißen Abschluss, dass finde ich insbesondere bei blickdichten Strümpfen schöner.

Mit meinem Streifenkleid geht es jetzt zum MMM!


11.10.2016

Partyrock-Sew Along Teil 1: Größenwahl, Stoffwahl und Schnittmuster vorbereiten

Lange habe ich mich auf die Schnitte von Frau Crafteln gefreut und war dann bei Erscheinen doch etwas enttäuscht. Das Knitterkleid erschien mir für mich zu fraulich und eher für den Sommer geeignet. Dazu noch der große Kragen. Die Modellbeispiele von Frau Bunte Kleider haben mich aber überzeugt. Claudia hat den Schnitt einfach toll umgesetzt! Ich werde den Schnitt auf jeden Fall bald ausprobieren. Aber heute geht es ja um den Partyrock. Auch da war ich bzw. bin ich sehr skeptisch. Nicht was das Design angeht, ich finde die raffinierten Falten sehr reizvoll, sondern eher, ob mir der Schnitt stehen wird. Ich trage eher schmal geschnittene Kleidung. Weil Anprobieren nicht geht, mache ich einfach beim Sew Along mit und finde heraus, ob der Partyrock und ich zusammen passen.

Den Schnitt habe ich schon ausgedruckt und zusammengeklebt. Ich werde das Schnittteil noch mindestens drei Mal abzeichnen, dann habe ich es beim Zuschneiden einfacher. Doch zunächst muss ich mich für eine Größe entscheiden. Meine Hüftweite liegt bei 90 cm, damit werde ich mich für Größe 0 entscheiden müssen, meine Taillenweite bei 68, da muss ich ggf. ein ganz klein wenig zugeben. Längenmäßig habe ich mich für die kürzere Variante entschieden.

Die Stoffwahl beeinflusst das Aussehen des Rock erheblich. Toll finde ich einen Stoff mit leichtem Glanz und etwas Stand, aber nicht für mich, ich würde auch keinen Petticoat tragen. Ich möchte einen leichteren Stoff mit einem schönen Fall, einen, den ich gut mit schwarzen oder braunen Stiefeln/Oberteilen kombinieren kann. Also auch gerne grün, rot, taupe, vielleicht sogar gemustert... Mein Stoffvorrat gibt leider keinen geeigneten Stoff her, deshalb habe ich heute nach der Arbeit einen kurzen Abstecher zum Stoffgeschäft gemacht, aber nicht das Passende gefunden. Aber bis zum Zuschnitt ist es ja noch etwas Zeit.

Frau Crafteln hat alles Wichtige zur Größen- und Stoffwahl und zur Vorbereitung des Schnittmusters sehr ausführlich hier beschrieben -  Danke dafür! Ich freue mich schon auf nächsten Dienstag - dann hoffentlich schon mit dem passenden Stoff.

05.10.2016

Drei mal Kellerfalte

im Rücken.



Bei Burda gab es in letzter Zeit öfter Blusen mit Kellerfalten zu sehen. Ich finde solche Falten sind ein schönes Detail, besonders wenn sie im Rückenteil sind und mit einem geschwungenen Saum einhergehen.
Diese Bluse ist aus der Burda März 2016  und ansonsten ganz schlicht. Der Stoff ist eine Viskose, die sich sehr schön weich anfühlt und zum Glück nicht ganz so stark knittert.
Ich habe die Bluse schon vor einer ganzen Weile genäht, wenn ich mich richtig erinnere, habe ich keine Änderungen vorgenommen, nur vorne etwas Länge zugegeben.

Obwohl ich mit dem Schnitt sehr gut zufrieden bin, habe ich für zwei weitere Stoffe einen anderen Schnitt (6631) gewählt, einfach nur, weil ich ihn hatte und gerne ausprobieren wollte.


Dieser Schnitt hat eine vorverlegte Seitennaht und auch das Vorderteil verläuft geschwungen. Hier habe ich es vorne - glaube ich - etwas begradigt.




Auch diese Bluse ist ein Lieblingsteil des Sommers 2016! Der Stoff ist vom Muster wirklich wunderschön und trägt sich toll. Allerdings fühlt er sich etwas kühl an, dass mag ich nicht immer aniehen und habe mir daher noch eine Variante für kühlere Tage genäht. 

 
 Ärmel und Vorderteil sind aus einem weichen Spitzenstoff, leicht wärmend, wie ein Jersey und auch elastisch.
Das Rückenteil besteht aus farblich passender Seide.

Die Bluse fühlt sich sehr gut an, die Seide knittert kaum und hat einen schönen Fall.


Die Farbe lässt sich schwer fotografieren und auch schlecht beschreiben. Egal, mir steht sie gut und ist eine willkommende Abwechslung in meinem Kleiderschrank, bevor bald die dunklen Farben wieder Überhand gewinnen.

Mehr selbstgenähte Kleidung, hell oder dunkel, mit und ohne Kellerfalte gibt es auch heute wieder auf dem Me Made Mittwoch Blog. Ich freue mich, mal wieder dabei zu sein!

02.10.2016

Sommer 2016

Eigentlich wollte ich heute meine Näh-Lieblinge des Sommers 2016 zeigen - Kleid Ivy aus der LMV und den Sallie Jumpsuit von Closet Case Patterns - um wieder ins Bloggerleben zurück zu kehren, aber genau diese Fotos sind nichts geworden.

Nun denn, dann gibt es heute eben eine Bluse zu sehen, die ich diesen Sommer auch sehr viel getragen habe, und zwar die Bluse Calla von Kibadoo.


Schon lange wollte ich mir ein Hemd aus Windelstoff (Käseleinen) nähen, weil ich so eines vor zwanzig Jahren besessen und heiß geliebt habe. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich in dem Zusammenhang auf den Schnitt Calla gekommen bin, jedenfalls habe ich den Schnitt gekauft, die Bluse aus Käseleinen genäht und damit wirklich einen Glücksgriff gemacht. Der Schnitt gefällt mir, die Passform ist für mich perfekt. Der Stoff fühlt sich toll auf der Haut an - angenehm weich und warm an kühleren Tagen und nicht zu dick an wärmeren Tagen. Nicht steif und daher bequem und das Bügeln kann man sich auch noch sparen. Ein absolutes Lieblingsteil!


Die Ärmel haben keine Manschetten, sondern nur Riegel, mit denen man die aufgekrempelten Ärmel fixieren kann. Die Bluse ist hinten länger als vorne. Alle Nähte habe ich als französische Nähte gearbeitet.


Am liebsten habe ich sie mit einer hellen Hose und Sneakers getragen und mich damit auch an Tagen mit weniger als 20 Grad herrlich sommerlich gekleidet gefühlt.

23.05.2016

Streifenshirt Burda 6722

Mir fehlen Oberteile, die vielseitig zu kombinieren, Mischmaschwetter geeignet sind und trotzdem nicht ganz langweilig aussehen. Der Burda Schnitt 8722 hat eine schöne Ausschnittform und durch die Teilungsnähte auch die Möglichkeit, verschiende Stoffe zu kombinieren oder Reste zu verarbeiten.



Für die erste Version habe ich einen qualitativ nicht so hochwertigen Streifenstoff aus meinem Fundus genommen und die Schulterstücke längsgestreift zugeschnitten.




Mit der Passform bin war ich ganz zufrieden, auf den Bildern fällt mir allerdings eine Falte oberhalb der Burst auf.


Das Shirt ist schmal geschnitten, hier sieht man, dass ich eine Hose mit einer dicken Gürtelschnalle trage, den sollte ich beim nächsten Mal vielleicht besser weglassen.

Der Beleg des unteren Vorder- und Rückenteils wird direkt mit angeschnitten, die Schulterpassen sind gedoppelt und werden vorher auf den Beleg aufgenäht. Vielleicht würde ich Beleg beim nächsten Mal separat zuschneiden, dann hätte ich zwar eine Naht, könnte dafür aber die Schulterpassen zwischenfassen.


Bei geraden Ausschnitten besteht schnell die Gefahr, dass er etwas absteht, wenn man sich bewegt oder die Schultern etwas nach vorne bebeugt sind. Ich habe den Beleg im Nachhinein noch mit Einlage versehen und finde, dass er ganz schön anliegt.

Insgesamt bin ich mit dem Schnitt zufrieden und werde ihn sicherlich noch einmal nähen.

18.05.2016

Burda Frühlingsjacke am Me Made Mittwoch

Die Temperaturen lassen im Moment sehr zu wünschen übrig, aber wenigsten ist es abends lange hell, sodass wir trotz eines langen Arbeitstages noch draußen Fotos machen konnten. Meine Jacke nach einem Schnitt aus der Burda 2/2015 ist schon lange fertig und wurde auch schon oft getragen:
 


Ich wollte sie genau wie in der Burda abgebildet aus einem kamelfarbenen Stoff haben und habe mich für einen edlen Wollstoff entschieden. Er ist sehr weich und fein, beim Nähen der schrägen Teilungsnähte im Rücken musste ich sehr aufpassen, den Stoff nicht zu verziehen. Das Vorderteil hatte ich dirket komplett mit Einlage (außnahmsweise die teure 700 und etwas, die Burda immer angiebt) versehen, vermutlich wäre es nicht schlecht gewesen, alles Teile damit leicht zu verstärken.

Bei Burda ist das Vorderteil schmaler, ich habe es breiter zugeschnitten, damit die geraden Teilungsnähte aufeinander treffen. Das fand ich harmonischer. Zum Vergleich hier die technische Zeichnung:
Dadurch musste ich auch die Knöpfe etwas anders setzen. Ich habe ein wenig experimentiert und fand die Dreieckslösung am besten. Ein Knopfloch habe ich in die Teilungsnaht gearbeitet. Die Taschen habe ich weggelassen. Gefüttert ist die Jacke mit einem jeansblauen Futter.


Auf Bildern sehe ich immer etwas, was ich zu bemängeln habe, aber in Wirklichkeit bin ich mit der Jacke sehr gut zufrieden! Hier und hier könnt Ihr weitere schöne Versionen der Jacke sehen. Und hier geht es zum Me Made Mittwoch, wo Katharina uns einen Einblick in die Tiefen ihres Kleiderschranks gewährt. Sie nimmt am MeMadeMay teil und nutzt ihn zu einem Kleiderschrankcheck.